Damko Ventiltechnik GmbH & Co.KG
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Die Hardware besteht aus einem Zentralschrank mit PC-Rechner, Monitor und Drucker sowie einer dezentralen Untereinheit pro wärmetechnischem Anlagenteil.

Die Untereinheiten sind spritzwasserdichte Schaltschränke mit einer stets gleichen Mess- und Steuerelektronik für den Anschluss von Druck- und Temperaturmessfühlern, Türkontakten und bis zu 5 Motorventilen mit Positions- und Endlagemeldern.

Sie werden jeweils in unmittelbarer Nähe zu einem Anlagenteil installiert. Daraus resultieren kurze Verkabelungswege zu den Ventilantrieben und den Sensoren. Das bedeutet für die Elektroinstallation ein Minimum an Aufwand und ein Maximum an Übersichtlichkeit. Vom  Zentralschrank ausgehend verbinden lediglich ein 2-adriges Datenkabel und eine Netzleitung alle Untereinheiten  miteinander.

Bei der Inbetriebnahme oder einer späteren  Erweiterung der Anlage können zunächst alle  Funktionen eines einzelnen Anlagenteils gezielt überprüft werden. Nach Einstecken des Datenkabels in die  Untereinheit steht der zugehörige Anlagenteil sofort dem Gesamt-system zur Verfügung.

Die Messelektronik erfasst die Betriebswerte wie Drücke, Temperaturen und Ventil-positionen an den einzelnen  Anlagenteilen und gibt diese in Form digitaler Signale über die Datenleitung an den PC-Rechner weiter.

Die entwickelte DAKS-Software erzeugt aus vielen hundert Einzelinformationen, die im PC-Rechner zusammenlaufen,

ein virtuelles Abbild der Anlage. Die gewonnenen Daten werden anwenderfreundlich und fortlaufend protokolliert und

bilden die Basis zur Steuerung der Dampfströme mit Hilfe der elektrisch betriebenen Ventile. Bei der Entwicklung
von DAKS wurden wesentliche Kontrollfunktionen zur frühzeitigen Erkennung technischer Defekte von Sensoren

oder Ventilen sowie fehlerhafter Prozessabläufe integriert. Eine Laufzeitüberwachung des Programms in Verbindung
mit einem integrierten Diagnose-system für Temperatur- und Betriebsspannungsüberwachung der Untereinheiten
stellt jederzeit eine hohe Verfügbarkeit des Systems sicher.

Die Untereinheiten erfassen die Messwerte und steuern die Ventile. Sie werden in der Nähe der Anlage installiert. Damit werden die Kabelwege für Sensoren und Ventilantriebe kurz, und die Installationskosten niedrig gehalten. Die Verdrahtung ist bei jeder Unit gleich, was die Übersichtlichkeit und Wartungsfreundlichkeit erheblich erhöht. Der Steuerrechner verarbeitet mit Hilfe des DAKS- Programms diese Informationen, steuert, kontrolliert und protokolliert den Prozess und überprüft ständig die Einsatzbereitschaft und Funktionstüchtigkeit aller Sensoren und Stellantriebe.

 
 
 
Die Anpassungsfähigkeit der Segmentplattenventile ist aufgrund der geringen Abmessungen sehr vielseitig.Das Ventil wird standardmäßig in Zwischenflanschausführung geliefert, kann aber auch auf Kundenwunsch mit angepassten Adapterflanschen zum direkten Austausch gegen vorhandene Handventile ausgeliefert werden.Das Bild  zeigt einen nachträglich mit Segmentplattenventilen und Steuerung DAKS ausgerüsteten Dampfverteiler einer KS-Härteanlage.

 

 

Stets zu Diensten

Die Parameter-Konfiguration der Gesamtanlage erfolgt ausschließlich am Zentralschrank und kann, falls nötig, jederzeit vom  Anlagenbetreiber geändert werden.  In den Untereinheiten befindet sich ein fest installiertes Betriebssystem aber keinerlei zu wartende Software oder mechanische Einstellelemente. Die DAKS-Software stellt eine Vielzahl von Funktionen mit frei wählbaren Parametern zur Verfügung.  Dazu zählen ein energie- oder zeitoptimiertes Verhalten bei der Behandlung von Überlassdampf, Druck-Zeit-Produkt-Überwachung  sowie eine Dampfmengenmessung während des Prozesses und selbstverständlich die exakte Einhaltung eines gewünschten
und vorgegebenen Druckverlaufs. Alle Einstellungen des Programms lassen sich ohne Unterbrechung im laufenden Betrieb vornehmen und werden sofort wirksam.

Die langjährige Erfahrung bei Entwicklung, Konstruktion und Inbetriebnahme von Steuerungen wird auch in Zukunft kontinuierlich zum Vorteil des Anwenders in die DAKS- Software einfließen. Jedes DAKS- Programm wird auf die speziellen Anforderungen der Kundenanlage zugeschnitten.

 

Spätere Programmänderungen oder Ergänzungen werden außerhalb der Anlage programmiert und in einer Simulationsanlage getestet, damit die Installation, die in wenigen Minuten vom Anwender selbst vorgenommen werden kann, reibungslos verläuft und sofort die gewünschten Resultate liefert.

 

Kommunikationsfreudig

Über zusätzliche Schnittstellen am PC-Rechner kann das DAKS- Programm "Datenpakete" mit anderen Maschinen oder Anlagen austauschen. So kann beispielsweise das optimale Härteprogramm für eine Kesselreise automatisch aus den Daten einer Schiebebühnensteuerung bestimmt werden, oder es werden bestimmte Betriebszustände der Härtekesselsteuerung einer zentralen Visualisierung zugeführt.

Anwenderfreundlich

Die grafische Benutzeroberfläche des DAKS- Programms wird ausschließlich mit einer "Maus" als Eingabegerät bedient. Die Anordnung der Bedienelemente auf dem Computerbildschirm, die mit dem Mauszeiger "angeklickt" werden, ist stets an die momentane Situation angepasst, so dass auch die Einstellung komplexer Parameter mit der "Ein-Knopf-Bedienung" keine Probleme bereitet.

Die grafische Erstellung der bis zu 64 Druck-Zeit-Vorgaben-Programme ist damit genauso einfach zu handhaben wie die Einstellung der Prozessparametern, für die zustäzlich jederzeit kontextbezogene Hilfetexte bereitstehen.

Dieses anwenderfreundliche Konzept reduziert Fehlbedienungen auf ein absolutes Minimum, führt den Benutzer der Anlage intuitiv bei der Arbeit und fördert damit beim Bedienpersonal die Akzeptanz des Computers als Arbeitsgerät.

Einer für Alles

Das DAKS- System versteht sich als Manager des Dampf- und Kondensathaushaltes für die gesamte wärmetechnische Ausrüstung. Es steuert nicht nur das Aufheizen und Halten der Parameter sondern auch die Verteilung von Altdampf an andere Verbraucher. Darüberhinaus können auch der Entgaser, der Vorwärmer und ein Ruthsspeicher in die Steuerung einbezogen werden.

Der Ruthsspeicher wurde von erstmalig 1997 in einem GS Werk installiert. Der Betreiber bestätigte uns eine 8%-Öleinsparung vom Tag der Inbetriebnahme an. Heute bieten wir eine Nieder- und Hochdruckkombination an, um den Wirkungsgrad noch günstiger zu gestalten.

Die Ansteuerung des Entgasers über DAKS sichert eine optimale Betriebstemperatur bei maximaler Ausnutzung von Altdampf.

Die zentrale Steuerung der Druckreduzierstation und der Wärmerückgewinnung bringen eine weitere Energieeinsparung.

 

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